NAS-Systeme für Zuhause 2026 – die 5 besten Netzwerkspeicher im Vergleich

Aktualisiert am: 17.08.2026
4,8
Exofox Redaktionswertung
SEHR GUT
NAS-Systeme für Zuhause 2026 – die 5 besten Netzwerkspeicher im Vergleich
Unser Fazit:

NAS-Systeme für Zuhause 2026 im Vergleich: Ugreen NASync DXP2800, Synology DS225+, QNAP TS-464, TerraMaster F4-425 Pro und Asustor Lockerstor 4 Gen3 – von der Einsteiger-Cloud bis zum Power-User-Speicher.

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Ein eigenes NAS (Network Attached Storage) ist 2026 die beste Antwort auf steigende Cloud-Abo-Preise: Fotos, Videos, Backups und Dokumente liegen sicher zuhause, sind aber von überall erreichbar – ganz ohne monatliche Gebühren an Google oder Dropbox.

Dazu kommen Extras wie ein eigener Medienserver für Plex oder Jellyfin, automatische Handy-Backups und Container für Smart-Home-Dienste. Der Markt hat sich zuletzt kräftig bewegt: Neben den Platzhirschen Synology und QNAP mischen Ugreen und TerraMaster mit starker Hardware zu niedrigeren Preisen mit. Hier sind die 5 besten NAS-Systeme für Zuhause 2026 – vom Einsteiger-Modell bis zur Power-User-Maschine.


Vergleich: Die 5 besten NAS für Zuhause 2026

ModellEinschübeCPU / RAMNetzwerkBesonderheit
Ugreen NASync DXP28002 Bay + 2× M.2Intel N100 / 8 GB DDR52,5 GbEPreis-Leistungs-Sieger
Synology DS225+2 BayIntel Celeron J4125 / 2 GB2,5 GbEAusgereifteste Software (DSM)
QNAP TS-4644 Bay + 2× M.2Intel N5095 / 8 GB2× 2,5 GbEBester Medienserver (Plex)
TerraMaster F4-425 Pro4 Bay + 2× M.2Intel Achtkern / 8 GB DDR52× 2,5 GbEGünstigster 4-Bay-Einstieg
Asustor Lockerstor 4 Gen34 Bay + 4× M.2AMD Ryzen / ECC-RAMbis 10 GbEPower-User-Maschine

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1. Ugreen NASync DXP2800 – Der Preis-Leistungs-Sieger

Ugreen hat den NAS-Markt aufgemischt: Der NASync DXP2800 bietet mit Intel-N100-Prozessor, 8 GB DDR5-RAM, 2,5-Gigabit-LAN und zwei zusätzlichen M.2-Slots eine Hardware-Ausstattung, für die man bei Synology deutlich mehr bezahlt. Das Betriebssystem UGOS Pro ist schlank und schnell und deckt die wichtigsten Anwendungen wie Backups, Foto-Verwaltung und Docker ab. Ugreen schränkt dabei nichts künstlich ein: beliebige Festplatten und SSDs sowie volle Hardware-Transcoding-Unterstützung sind inklusive.

  • Pro: starke Hardware fürs Geld, 2,5 GbE und M.2-Slots serienmäßig, keine Festplatten-Restriktionen
  • Contra: Software jünger und weniger umfangreich als Synology DSM oder QNAP QTS

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2. Synology DS225+ – Die Software-Referenz

Synology bleibt 2026 der Maßstab bei der Software: DSM ist das ausgereifteste NAS-Betriebssystem am Markt, mit erstklassigen Apps für Backups (Hyper Backup, Active Backup), eigener Cloud (Synology Drive) und einer Foto-Verwaltung, die es mit Google Photos aufnehmen kann. Die Hardware ist mit dem älteren Intel-Celeron-J4125 bewusst konservativ – dafür läuft das System jahrelang wartungsarm und zuverlässig.

Wichtig für 2026: Synology hatte die Festplatten-Kompatibilität seiner Plus-Modelle zunächst stark eingeschränkt, mit DSM 7.3 im Herbst 2025 aber wieder geöffnet. Standard-NAS-Platten von WD oder Seagate lassen sich seitdem wieder problemlos für die Storage-Pool-Erstellung nutzen – ein Kaufhindernis weniger.

  • Pro: bestes NAS-Betriebssystem, exzellente Backup- und Foto-Apps, sehr zuverlässig, Drittanbieter-Platten wieder erlaubt
  • Contra: ältere, schwächere CPU als gleich teure Konkurrenz, kein M.2-Slot, für Videoschnitt oder viele Kameras nicht die erste Wahl

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3. QNAP TS-464 – Der Medienserver-Champion

Wer sein NAS vor allem als Plex- oder Jellyfin-Server nutzen will, greift zum QNAP TS-464: Die integrierte Grafikeinheit des Intel N5095 stemmt 4K-HEVC-Hardware-Transcoding sauber, vier Einschübe plus zwei M.2-Slots bieten reichlich Platz für eine wachsende Mediensammlung. Dazu kommen zwei 2,5-Gigabit-Ports, ein HDMI-Ausgang und ein PCIe-Steckplatz für spätere Aufrüstung – etwa mit einer 10-Gigabit-Karte.

  • Pro: starkes 4K-Transcoding dank Intel-Grafik, 4 Bays plus M.2, HDMI-Ausgang, per PCIe erweiterbar
  • Contra: QTS-Oberfläche wirkt überladener als DSM, höherer Preis als TerraMaster

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4. TerraMaster F4-425 Pro – Der günstigste 4-Bay-Einstieg

TerraMaster hat den beliebten F4-424 durch den F4-425 Pro abgelöst: vier Festplatten-Einschübe, ein aktueller Intel-Achtkern-Prozessor, DDR5-RAM und zweimal 2,5-Gigabit-LAN – zu einem Preis, bei dem die Konkurrenz meist nur zwei Bays bietet. Das Betriebssystem TOS hat in den letzten Versionen deutlich aufgeholt; wer mehr will, kann auf dem F4-425 Pro sogar alternative Systeme wie TrueNAS oder Unraid installieren, was TerraMaster offiziell zulässt.

  • Pro: unschlagbarer Preis pro Bay, moderne Achtkern-Hardware, offen für TrueNAS/Unraid
  • Contra: TOS bleibt hinter DSM und QTS zurück, App-Auswahl kleiner

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Für Preisbewusste, die viel Speicherplatz brauchen – und für Bastler, die ihr eigenes NAS-Betriebssystem aufsetzen wollen.


5. Asustor Lockerstor 4 Gen3 – Die Power-User-Maschine

Der Lockerstor 4 Gen3 ist das NAS für alle, denen normale Heim-Modelle zu langsam sind: AMD-Ryzen-Prozessor, ECC-RAM (im Heimbereich eine Seltenheit, schützt vor stillen Datenfehlern), vier M.2-Slots für SSD-Caching oder reine Flash-Volumes und Netzwerk-Ports bis 10 Gigabit. Damit eignet er sich auch für Videoschnitt direkt vom NAS oder als zentrales Backup-Ziel für mehrere Rechner gleichzeitig.

  • Pro: sehr schnelles Netzwerk bis 10 GbE, ECC-RAM, vier M.2-Slots, viel Leistungsreserve
  • Contra: teuer und für reine Backup-Nutzung überdimensioniert; der Ryzen hat keine integrierte Grafik – für Plex-Hardware-Transcoding ist der QNAP die bessere Wahl

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Für Prosumer und Home-Office-Profis, die ihr NAS als schnellen Arbeitsspeicherplatz statt nur als Datengrab nutzen.


Kaufberatung: Wie viele Bays und welche Ausstattung brauche ich?

Für die private Cloud mit Fotos, Dokumenten und Handy-Backups reicht ein 2-Bay-NAS mit zwei gespiegelten Festplatten (RAID 1) völlig aus – fällt eine Platte aus, bleiben die Daten erhalten. Wer eine große Medien-Sammlung hostet oder mehrere Rechner sichert, fährt mit 4 Bays flexibler: Hier lässt sich Speicher später erweitern, ohne alles neu aufzusetzen. Beim Netzwerk gilt 2,5-Gigabit-LAN 2026 als Pflicht – einfaches Gigabit bremst moderne Festplatten bereits aus.

Wichtig: Festplatten sind fast nie im Lieferumfang enthalten. Plane für ein 2-Bay-System zwei identische NAS-Festplatten wie die WD Red Plus oder Seagate IronWolf zusätzlich ein. Und denk daran: Ein RAID ersetzt kein Backup – mindestens eine Kopie wichtiger Daten gehört zusätzlich auf eine externe Platte oder in die Cloud.


Fazit: das beste NAS für Zuhause 2026

Das beste Gesamtpaket für Einsteiger ist der Ugreen NASync DXP2800 – starke Hardware, fairer Preis. Wer die ausgereifteste Software und maximale Sorglosigkeit will, nimmt den Synology DS225+. Film-Fans greifen zum QNAP TS-464, Sparfüchse mit Platzbedarf zum TerraMaster F4-425 Pro, und Power-User zum Asustor Lockerstor 4 Gen3.

Passend dazu: Damit das NAS im Heimnetz nicht ausgebremst wird, lohnt ein Blick auf die besten WLAN-Mesh-Systeme 2026 – und für schnelle mobile Backups auf die besten externen SSDs 2026.


FAQ: Häufige Fragen zu NAS für Zuhause

Was brauche ich neben dem NAS-Gehäuse noch?
Fast alle NAS werden ohne Festplatten geliefert. Für ein 2-Bay-System planst du zwei identische NAS-Platten (z.B. WD Red Plus oder Seagate IronWolf) ein, für ein 4-Bay-System entsprechend mehr. Die aktuellen Preise schwanken – am besten direkt bei Amazon prüfen.

Wie viel Strom verbraucht ein NAS im Dauerbetrieb?
Moderne 2-Bay-Systeme liegen im Leerlauf meist bei 10 bis 20 Watt, mit aktivem Ruhezustand der Festplatten teils darunter. Übers Jahr gerechnet ist der Dauerbetrieb damit meist deutlich günstiger als ein laufendes Cloud-Abo.

Ersetzt ein NAS mit RAID mein Backup?
Nein. RAID schützt nur vor dem Ausfall einer Festplatte, nicht vor versehentlichem Löschen, Ransomware oder Blitzschlag. Wichtige Daten gehören zusätzlich auf eine externe Platte oder verschlüsselt in eine Cloud (3-2-1-Regel).

Kann ich mit einem NAS Google Photos oder Dropbox ersetzen?
Ja. Synology Photos, QNAP QuMagie und Ugreen Photos bieten automatische Handy-Uploads, Gesichtserkennung und Alben. Für den Zugriff von unterwegs richten die Hersteller-Apps eine verschlüsselte Verbindung ein, ohne dass du dich mit Portfreigaben beschäftigen musst.

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Über den Autor

Jens Deckardt

„Jens ist leidenschaftlicher Smart-Home-Enthusiast und Experte für Balkon- und Solarkraftwerke. Seit über 10 Jahren testet er Shelly-Komponenten und optimiert die Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden. Auf Exofox teilt er seine Praxiserfahrungen ehrlich und unabhängig.“

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